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Die Pille - Wirkungsweise, Sicherheit und allgemeine Informationen

Die Pille - Wirkungsweise, Sicherheit und allgemeine Informationen

Die Antibabypille oder umgangssprachlich auch "Pille" genannt, gehört nach wie vor zu einer der bekanntesten Verhütungsmitteln und wird von Millionen von Frauen weltweit eingenommen. Welche Pillenpräparate gibt es eigentlich, wie wirkt die Pille genau, wie sicher ist sie und ab wann kannst du sie einnehmen? In diesem Ratgeber-Artikel werden wir diese und weitere Fragen ausführlich beantworten und dir umfassende Informationen zu diesem Thema geben.

Historischer Hintergrund der Antibabypille

Am 18. August 1960 wurde die Pille in Amerika offiziell als Verhütungsmittel auf den Markt eingeführt. Ein Jahr später war sie auch in der damaligen Bundesrepublik Deutschland erhältlich. Allerdings wurde die Antibabypille zunächst ausschließlich verheirateten Frauen mit mehreren Kindern verschrieben. Offiziell sollte das Medikament auch bei Menstruationsbeschwerden helfen. Die empfängnisverhütende Wirkung tauchte nur als Nebenwirkung in der Packungsbeilage auf. Die Einführung der Pille galt damals als Schritt in Richtung Selbstbestimmung der Frau. Keine ungewollte Schwangerschaft mehr, auch eine damit verbundene “notwendige” Ehe konnte so umgangen werden. Heute ist die Antibabypille das zweithäufigste verwendete Kurzzeit-Verhütungsmittel bei Frauen weltweit (Stand 2020).

Wie funktioniert die Antibabypille?

Die Pille ist ein hormonelles Verhütungsmittel in Tablettenform. Die Funktion von Pillenpräparaten basiert auf der Regulation bestimmter Hormone im Körper von Frauen, mit dem Ziel, eine Schwangerschaft zu verhindern. In der Regel enthält die Pille eine Kombination aus zwei synthetisch hergestellten Sexualhormonen (Östrogen und Gestagen), die sogenannte Kombi-Pille. Allerdings sind auf dem Markt auch Präparate vorhanden, die ausschließlich Gestagen enthalten, also östrogenfrei sind. Aber was genau geschieht im Körper von Frauen, wenn die Pille eingenommen wird? Die Kombinationspille wirkt in 3-facher Hinsicht: Sie unterdrückt den Eisprung, macht den Schleim im Gebärmutterhals für Spermien undurchlässig und verhindert so jeden Monat, dass sich die Gebärmutterschleimhaut aufbaut.

So wirkt die Antibabypille

Die Ovulationshemmung durch Kombinationspillen beruht auf der Unterdrückung des natürlichen Hormonzyklus einer Frau. Kombinationspillen enthalten in der Regel synthetische Versionen der weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen. Östrogen hemmt die Freisetzung des luteinisierenden Hormons (LH) aus der Hypophyse, was normalerweise den Eisprung auslöst. Ohne den LH-Anstieg erfolgt kein Eisprung. Darüber hinaus verdicken Gestagene den Schleim im Gebärmutterhals, sodass ein Pfropf entsteht, was das Eindringen von Spermien erschwert. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung der Eizelle verhindert. Außerdem verändern sie die Gebärmutterschleimhaut so, dass die Eizelle daran gehindert wird, sich einzunisten, falls es doch zu einer Befruchtung kommen soll.

Merksatz zur Wirkungsweise der Antibabypille

  • In den Eierstöcken reift keine Eizelle heran, und es findet kein Eisprung statt.
  • Der Schleim im Gebärmutterhals wird dick und zäh, so dass keine Samenzellen in die Gebärmutter gelangen können.
  • Die Gebärmutterschleimhaut baut sich deutlich weniger auf, so dass sich dort selbst im unwahrscheinlichen Fall einer Befruchtung keine Eizelle einnisten könnte.

Wie sicher ist die Antibabypille?

Wenn sie regelmäßig und nach Vorschrift eingenommen wird, ist die Pille mit einem Pearl-Index von 0,1 bis 0,9 eine äußerst zuverlässige Verhütungsmethode. Dieser Pearl-Index drückt aus: Von 1000 Frauen, die ein Jahr lang die Pille ohne Fehler einnehmen, wird nur eine einzige Frau schwanger. Die verschiedenen Kombinationspräparate unterscheiden sich nicht in ihrer Sicherheit, sie sind alle gleich zuverlässig. Verschiedene Einnahmefehler, wie vergessene Pillen, Durchfall, Erbrechen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten, können die Pille weniger sicher machen. Auch spielen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hier eine besondere Rolle. Um die Sicherheit und die Wirkung der Pille zu gewährleisten, ist es entscheidend, sie täglich zur gleichen Zeit einzunehmen.

Wie soll ich die Pille einnehmen?

Die Packungen enthalten einen oder mehrere „Blister“: das sind Karten, die die Pillen für einen Zyklus enthalten. Bei den meisten Präparaten sind es 21 Pillen, manchmal auch 22 oder 28 Pillen. Jeden Tag, etwa zur gleichen Tageszeit, nimmst Du eine Pille ein, bis alle Pillen aus einem Blister aufgebraucht sind. Zu welcher Tageszeit Du die Pille einnimmst, ist grundsätzlich egal. Dann folgt eine Pause. Wenn Dein Präparat 21 Pillen enthält, machst Du sieben Tage Pause, bei 22 Pillen machst Du sechs Tage Pause. Danach beginnst Du, die Pillen aus dem nächsten Blister zu nehmen. Auch in der Pause besteht der Verhütungsschutz weiter. Wenn Dein Präparat 28 Pillen enthält, beginnst Du ohne Pause mit dem nächsten Blister.

Die meisten Frauen bekommen während der Einnahmepause eine Blutung. Meist ist sie schwächer und kürzer als die übliche Regelblutung. Es ist aber egal, ob und wann die Blutung kommt. Du musst auf jeden Fall am 7. beziehungsweise 8. Tag wieder mit der Pilleneinnahme anfangen, richte Dich mit der Pilleneinnahme nicht nach der Blutung.

Pilleneinnahme

Antibabypillen: Kombi-Pille, Minipille, Mikropille

Die Kombi-Pille, Minipille und Mikropille bieten alle einen effektiven Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft. Sie unterscheiden sich jedoch in ihrer Zusammensetzung, der Anwendung, der Wirkungsweise und den damit verbundenen Vorteilen und Nachteilen.

Die Kombi-Pille, auch “kombinierte orale Kontrazeptiva” genannt, enthält zwei Hauptbestandteile: Östrogen und Gestagen. Der Großteil dieser Präparate verwendet das Östrogen Ethinylestradiol, während wenige Kombinationspräparate entweder Estradiol oder Estradiolvalerat verwenden. Die individuelle Verträglichkeit der Pille hängt hier von der Höhe der Östrogen- und Gestagendosierung ab. Als "Mikropille" wird eine Kombinationspille mit niedriger Dosierung bezeichnet.
Einige Gestagene werden bei starken oder schmerzhaften Monatsblutungen eingesetzt oder ermöglichen eine niedrigere Östrogen-Dosierung. Eine Mikropille wird definiert als eine Pille, deren Östrogenanteil pro Dragee unter 0,05 Milligramm (mg) oder 50 Mikrogramm (µg) liegt. Die meisten modernen Präparate enthalten entweder 20 oder 30 µg.

Ein-Phasenpräparat und 2-Phasenpräparat und 3- und 4-Stufenpräparat?

Alle Kombi-Pillen bzw. Mikropillen werden in diese Kategorien unterteilt; Einphasen- und Mehrphasen-Pillen haben die gleiche Verhütungssicherheit. Bei den Einphasenpräparaten enthält jedes Dragee die gleiche Hormonmenge. Einphasen-Pillen sind einfacher in der Anwendung, da die Reihenfolge der Dragees ohne Probleme vertauscht werden kann. Im Gegensatz dazu variiert die Hormondosierung in Zweiphasen- und Dreiphasen-Pillen innerhalb eines Zyklus, was eine präzise Einhaltung der Reihenfolge aufgrund der unterschiedlichen Hormondosierung im Verlauf des Zyklus verlangt. Mehrstufige Präparate wurden dazu entwickelt, um den natürlichen hormonellen Schwankungen im Zyklus besser gerecht zu werden.

Merksatz:

Einphasenpräparate: Jede Tablette enthält die gleiche Menge Hormone.

Mehrphasenpräparate: Die Hormondosierung je Tablette ist innerhalb eines Zyklus unterschiedlich.

Die Minipille

Die Minipille, auch östrogenfreie Pille genannt, ist ein sogenanntes Gestagen-Monopräparat. Das bedeutet, anders als die Mikropille enthält die Minipille nur ein einziges Hormon: Gestagen. Sie verwandeln den Schleim im Gebärmutterhals in eine fast undurchdringliche Barriere für Spermien. Außerdem hemmen auch sie den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Wichtig zu wissen: Die Minipille (Levonogestrel) verhindert nicht den Eisprung, Pünktlichkeit ist bei der Einnahme hier äußerst wichtig. Die Wirkung ist verhältnismäßig schnell wieder aufgehoben, und nach einigen Stunden ohne Pillenwirkung verflüssigt sich der Schleim wieder. Daher muss die Minipille mit Levonorgestrel immer zur gleichen Zeit und mit einer maximalen Verzögerung von 3 Stunden eingenommen werden. Nur wenn die Einnahme korrekt und ohne Einnahmefehler erfolgt, wirkt die Minipille genauso sicher wie die Mikropille. Die neueren östrogenfreien “Minipillen” mit Desogestrel oder Drosperinon hemmen auch den Eisprung. So hat man noch das bei Kombi-Pillen bekannte Zeitfenster von bis zu 12 Stunden, bzw. bei den Drosperinon-Pillen sogar bis 24 Stunden.

Einen ausführlichen Überblick findest Du in unserem Pillen-Guide: Welche Pillen gibt es und was sind die Unterschiede?

Ab wann wirkt die Pille?

Der Wirkungseintritt der Pille hängt von verschiedenen Faktoren ab. In der Regel beginnt die Pille zu wirken, nachdem Du sie am ersten Tag Deiner Monatsblutung eingenommen hast. Dies bietet Dir einen sofortigen Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft. Achte jedoch darauf, das Präparat jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen, um die Wirksamkeit zu gewährleisten. Durch die unterschiedlichen Verhütungspillen, die auf dem Markt verfügbar sind, gibt es allerdings auch Ausnahmen: bei einigen Pillenpräparaten, insbesondere bei sogenannten Minipillen, die nur Gestagen enthalten, kann der Wirkungseintritt länger dauern. Hier ist es entscheidend, die Packungsbeilage genau durchzulesen und die Pille so einzunehmen, wie beschrieben. Ergreife gegebenenfalls zusätzliche Verhütungsmaßnahmen in dieser Zeit.

Pille vergessen? Was Du beachten musst, liest Du hier: Einnahme der Pille verschwitzt - was jetzt? 

Die Pille anfangen, ohne Periode?

Normalerweise beginnt man die Einnahme der Antibabypille am ersten Tag der Menstruationsperiode. Dies gewährleistet, dass die Verhütung vom ersten Tag an wirksam ist und hilft auch, den Menstruationszyklus mit dem Pillenzyklus zu synchronisieren. Allerdings gibt es Situationen, in denen eine Frau möglicherweise ohne ihre Periode mit der Pille beginnen möchte oder muss.

Sofortiger Beginn: Einige Ärztinnen und Ärzte können einen sofortigen Beginn der Pilleneinnahme empfehlen, unabhängig vom Zeitpunkt im Zyklus. Dies ist als „Quick Start“ bekannt. Bei dieser Methode ist es jedoch wichtig, dass eine Schwangerschaft ausgeschlossen ist und zusätzliche Verhütungsmethoden (wie Kondome) für die ersten sieben Tage der Pilleneinnahme verwendet werden, um vollständigen Schutz zu gewährleisten.

Beginn zu einem beliebigen Zeitpunkt im Zyklus: Wenn eine Frau mit der Einnahme der Pille an einem beliebigen Tag beginnt und nicht am ersten Tag ihrer Periode, sollte sie ebenfalls für die ersten sieben Tage der Einnahme eine zusätzliche Verhütungsmethode verwenden.

Bevor Du mit der Pilleneinnahme startest, solltest Du Dich ausführlich beraten lassen. Das ermöglicht eine individuelle Anpassung der Verhütungsmethode an Deine individuellen Bedürfnisse und berücksichtigt mögliche gesundheitliche Aspekte.

Gesundheitliche Vorteile der Antibabypille

Neben der Verhütung bietet die Pille weitere Vorteile:

  • Regulierung des Menstruationszyklus: Viele Frauen erleben regelmäßigere, leichtere und weniger schmerzhafte Perioden.
  • Behandlung von Hauterkrankungen: Hormonelle Akne kann sich oft mit der Einnahme der Pille verbessern.
  • Schutz vor bestimmten Krebsarten: Langzeitnutzung der Pille ist mit einem verringerten Risiko für Eierstock- und Endometriumkrebs verbunden.

Risiken und Nebenwirkungen der Pille

Die meisten Frauen vertragen niedrig dosierte Pillen ohne Probleme. Manchmal kann es aber - besonders in den ersten drei Monaten - zu Nebenwirkungen kommen, denn die Hormone greifen in den Zyklus der Frau ein und der Körper muss sich erst daran gewöhnen. Wenn diese Beschwerden sehr unangenehm sind und länger anhalten, solltest Du Deine Ärztin oder Deinen Arzt nach einer Alternative fragen.

Häufige Nebenwirkungen der Pille

Einige Frauen erleben Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Brustspannen und emotionale Schwankungen, besonders in den ersten Monaten der Anwendung. Unter der Pilleneinnahme kann sich auch die Blutung verändern, Zwischenblutungen treten auf oder die Blutung bleibt ganz aus. In der Regel wird die Blutung kürzer und deutlich schwächer.

Viele Frauen befürchten, dass sie von der Pille dick werden. Tatsächlich nehmen nur wenige Frauen zu, wenn sie die Pille nehmen und nach der Eingewöhnungszeit reguliert sich das Gewicht häufig wieder. Bei den meisten Frauen ändert sich das Gewicht nur leicht oder gar nicht. Spezielle „Schlankheitspillen“ gibt es nicht.

Seltene Nebenwirkungen der Pille

Ernste, aber seltene Risiken umfassen:

  • Blutgerinnsel: Besonders bei Raucherinnen über 35 oder Frauen mit bestimmten Gesundheitsbedingungen erhöht.
  • Schlaganfall und Herzinfarkt: Erhöhtes Risiko bei Frauen, die hochdosiertes Östrogen nehmen und rauchen.

Einen umfassenden Überblick findest Du hier: Die Pille und ihre Nebenwirkungen 

Wann darf ich die Pille nicht einnehmen?

Bei bestimmten Vorerkrankungen und in bestimmten Situationen sollte die Antibabypille nicht eingenommen werden. Die folgenden Faktoren können gegen eine Einnahme von oralen Verhütungsmitteln sprechen und Du solltest dies unbedingt mit Deinem Arzt oder Deiner Ärzt*in abklären und individuelle Risiken absprechen:

  • Rauchen und Alter: Raucher*innen, insbesondere Frauen über 35 Jahre, haben ein erhöhtes Risiko für Thrombosen. Die Einnahme der Pille kann das Risiko weiter erhöhen. Kombinationspillen, die sowohl Östrogen als auch Progestin enthalten, werden in der Regel für Raucherinnen über 35 aufgrund des erhöhten Risikos für Blutgerinnsel und andere kardiovaskuläre Probleme nicht empfohlen. Eine Alternative kann möglicherweise eine Minipille sein: Diese enthalten kein Östrogen und da Östrogen das Risiko für Blutgerinnsel erhöhen kann, besonders in Kombination mit Tabakkonsum, sind Minipillen eine Option. Nicht-hormonelle Verhütungsmethoden wie Kupferspiralen (IUDs) oder Barrieremethoden (wie Kondome) können ebenfalls in Betracht gezogen werden, wenn hormonelle Verhütungsmethoden nicht geeignet sind.

  • Bluthochdruck: Frauen mit bestehendem Bluthochdruck sollten die Pille nur nach ärztlicher Empfehlung und unter ärztlicher Aufsicht einnehmen. Die hormonellen Bestandteile der Pille können den Blutdruck beeinflussen und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

  • Erkrankungen durch Thrombosen oder Embolien: Frauen, die bereits einmal eine Thrombose oder Lungenembolie hatten oder bestimmte genetische Risikofaktoren für Blutgerinnungsstörungen aufweisen, sollten auf alternative Verhütungsmethoden zurückgreifen. Die Pille kann das Thromboserisiko erhöhen.

  • Migräne mit Aura: Frauen, die an Migräne mit Aura leiden, haben ein leicht erhöhtes Schlaganfallrisiko bei Verwendung der Pille. Es ist wichtig, dieses Risiko mit einem Arzt zu besprechen, bevor die Pille eingenommen wird.

Diese Risikofaktoren werden bei Prio One im medizinischen Fragebogen (Digitale Anamnese) abgefragt und von qualifizierten Ärzten und Ärztinnen geprüft. Selbst wenn keine der hier genannten Risikofaktoren vorliegt, ist eine regelmäßige ärztliche Betreuung wichtig. So können etwaige gesundheitliche Veränderungen im Auge behalten und sichergestellt werden, dass die gewählte Verhütungsmethode weiterhin geeignet ist.

Ab wann kann man die Pille einnehmen?

Hormonelle Kontrazeptiva dürfen zwischen 14 und 16 Jahren ohne Anwesenheit der Eltern verschrieben werden, hier liegt die Verschreibung im Ermessen der Ärztin bzw. des Arztes. Grundsätzlich ist es auch möglich die Pille vor dem 14. Lebensjahr einzunehmen, allerdings nur mit Einverständnis der Eltern. Da es unter Umständen auch zu Nebenwirkungen kommen kann, sind orale Verhütungsmittel (orale Kontrazeptiva) in Deutschland rezeptpflichtig und müssen vom Arzt bzw. einer Ärztin verschrieben werden.

Du nimmst bereits die Pille und benötigst ein Folgerezept?

Frauen ab 18 Jahren können Rezept. inkl. Medikament bei Prio One online anfragen: Dein Antibabypillen-Folgerezept inkl. Medikament anfordern 

Wie bekomme ich die Pille und was kostet sie?

Für die Pille benötigst Du in Deutschland ein Rezept von einem Arzt oder einer Ärztin. Sie wird meist vom Frauenarzt oder der Frauenärztin, in pro familia-Beratungsstellen, oder manchmal auch vom Hausarzt oder der Hausärztin verschrieben. Mit dem Rezept kann man die Pille in allen Apotheken kaufen oder aber auf einer der zahlreichen Online-Plattformen und Online-Apotheken. Hier ist es besonders entscheidend, sicherzustellen, dass die Webseite seriös und durch anerkannte Gesundheitsbehörden zugelassen ist. Über Prio One kannst Du Folgerezepte und Dein Wunschmedikament übrigens ganz einfach online bestellen und erhältst das Medikament bequem nach Hause geliefert. Die Kosten für die Pille variieren je nach Hersteller und Präparat. Eine Dreimonatspackung kostet etwa zwischen 20 und 60 €, Sechsmonatspackungen sind in der Regel im Verhältnis günstiger. In Deutschland wird die Pille bis zum 22. Lebensjahr von der Krankenversicherung vollständig erstattet, das heißt, gesetzlich versicherte Mädchen unter 22 Jahren brauchen die Pille nicht selbst zu bezahlen. Frauen, die 22 Jahre und älter sind, müssen die Pille vollständig selbst bezahlen. Wenn medizinische Indikationen vorliegen (z.B. hormonell bedingte Akne) wird sie auch über dieses Alter hinaus erstattet. Sozialhilfeempfängerinnen und Bezieherinnen von Arbeitslosengeld II müssen alle Kosten der Verhütung selbst tragen. Es ist in einigen Gemeinden und Städten aber möglich, einen Antrag dafür zu stellen, dass die Kosten für alle Verhütungsmittel, die Deine Ärztin oder Dein Arzt verordnet hat, übernommen werden.




Fazit: Verantwortungsvolle Verhütung mit der Antibabypille

Die Pille ist eine sehr effektive Methode um Schwangerschaften zu vermeiden. Die Wahl des richtigen Startzeitpunkts, die korrekte Einnahme und die Beachtung individueller Risiken sind entscheidend für die Sicherheit und Wirksamkeit der Pille.
Du solltest insbesondere bei der Einnahme von Antibiotika, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall eine weitere Verhütungsmethode anwenden, da die Wirkung der Pille in diesen Fällen nicht zu 100% gegeben sein kann. Ärztliche Beratung ist zudem unerlässlich - nur so stellst Du sicher, dass die gewählte Verhütungsmethode Deinen individuellen Bedürfnissen entspricht und keine Risiken mit sich bringt.

Quellen:

United Nations Department of Economic and Social Affairs Population Division. "World Family Planning 2022 Meeting the changing needs for family planning: Contraceptive use by age and method". United Nations New York, 2022.

https://www.un.org/development/desa/pd/sites/www.un.org.development.desa.pd/files/files/documents/2023/Feb/undesa_pd_2022_world-family-planning.pdf (zuletzt aufgerufen am 03.12.2023)

Merki-Feld, G. S. "Kontrazeption: 50 Jahre Pille: Ein Update zum Jubiläum." Leading Opinions. Medizin für die Frau 2 (2010): 22-24.

https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/44481/1/Artikel_leading_op_2010_50_Jahre_Pille-24.pdf (zuletzt aufgerufen am 03.12.2023)

Schimmelpfennig, Jutta Dr. "Risiko Thrombose: 60 Jahre Pille – was sind die Fakten?" Phlebologie 2021; 50: 85–87. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/a-1338-0063.pdf (zuletzt aufgerufen am 03.12.2023)

WHO: Medical eligibility criteria for contraceptive use. Fifth Edition, 2015. https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/181468/9789241549158_eng.pdf?sequence=9 (zuletzt aufgerufen am 03.12.2023)

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